Wenn das eine Marktlücke gewesen sein soll, die anfangs einige Kritiker Roger Cicero mit seinem deutsch betexteten Swing zugewiesen haben, dann reichte sie vertikal mindestens von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen und quer von Aachen bis Frankfurt an der Oder. Kein „Ätsch“ dabei, nicht mal gedacht. Die entsprechenden Artikel waren ja auch mit Respekt geschrieben. Und hinterher ist man immer klüger.
Auch der Künstler selbst hat mit dieser Entwicklung nicht im kühnsten Traum gerechnet. Im Gegenteil, die Erwartungshaltung war nüchtern, jedenfalls bei ihm. Es war so, als bediente Roger Cicero eine tief sitzende Sehnsucht des Publikums nach Eleganz, Glamour und Coolness. Nie sah man ein so gut gekleidetes Konzertpublikum. Es ist der Wunsch nach stilvoller Musik, der sich hier generationsübergreifend äußert. Nach einem mitreißenden Konzerterlebnis mit einer richtigen, großen Band.
Selbst Genre-Skeptiker mussten einsehen: Dieser Mann und diese Band sind einfach sehr, sehr außergewöhnlich! Ciceros offenes Erfolgsgeheimnis ist seine Stimme, die den staunenden Zuschauern Glücksmomente beschert, die frischen Kompositionen und vor allemwohl die pointierten Texte, die es dem deutschsprachigen Publikum ermöglichten, sich augenzwinkernd oder sehnsüchtig über die Lieder zu freuen. Karten für das Konzert in der Göttinger Lokhalle am 3. April gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter der Ticket-Hotline (0561) 709550 und rund um die Uhr unter www.mmkonzerte.de sowie www.gt-ticketservice.de.
Facts: 3. April, 20 Uhr, Lokhalle Göttingen











