Das Landgericht Köln hat am gestrigen Morgen den Widerspruch der DEL-Gesellschafter gegen die einstweilige Verfügung, welche es den DEL-Gesellschaftern untersagt hatte, im Rahmen der Gesellschafterversammlung für den Ausschluss der Kassel Huskies zu votieren, zurückgewiesen. Im Rahmen der Anhörung am Nachmittag machte der vorsitzende Richter am Landgericht Köln den DEL-Anwälten klar, dass die Kammer beabsichtige, auch die anderen Widersprüche der DEL zurückzuweisen. Dem Antrag der DEL-Anwälte, sofort eine Entscheidung zu verkünden, mit dem sich der Geschäftsführer der Huskies, Dr. Fritz Westhelle, im Übrigen einverstanden erklärte, folgte das Gericht nicht, sodass es seine Entscheidung erst am 3. August verkünden wird. Allerdings nahm das Gericht zu Protokoll, dass es dazu neige, die Verfügungen aufrecht zu erhalten und somit die Widersprüche abzuweisen. Damit sind nun auch die letzten Zweifel ausgeräumt, dass die Kassel Huskies in der kommenden Saison in der DEL spielen werden.
Die Anhörung im Landgericht Köln dauerte insgesamt nur eine gute halbe Stunde. Zunächst hatten die DEL-Anwälte sowie der ebenfalls anwesende Geschäftsführer der DEL noch einmal versucht, dem Gericht –wie auch der Öffentlichkeit zuvor- glaubhaft zu machen, dass es weitreichende Folgen über den Eishockeysport hinaus hätte, wenn die Kassel Huskies in der DEL spielen würden. Dem entgegnete Dr. Westhelle, dass dies überhaupt nicht der Fall sei. Die DEL-Statuten sehen eindeutig vor, dass ein Club ausgeschlossen werden kann, wenn über das Vermögen des Clubs ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Daran gäbe es nichts zu rütteln. Die Möglichkeit hierzu hätte die DEL am 10. Mai gehabt. Aufgrund der Tatsache, dass die falsche Person eingeladen habe und die Abstimmung so nicht stattfinden konnte, war dies jedoch nicht möglich. Dies habe sich die DEL selbst zuzuschreiben. Bei der nächsten Gesellschafterversammlung war der Sanierungsprozess jedoch schon so weit fortgeschritten, dass ein Ausschluss nicht mehr möglich war. Diese Ansicht vertrete im Übrigen auch das OLG Köln mit einer bereits in der Vergangenheit getroffenen Entscheidung.
Im Nachgang der gestrigen Anhörung teilte DEL-Geschäftsführer Dr. Tripcke gegenüber den Medien mit, dass man nun in der kommenden Woche einen Spielplan mit den Huskies erstellen und verabschieden werde. Am heutigen Freitag findet im Hause des Hauptsponsors Volkswagen Vertrieb Original Teile eine Pressekonferenz statt. Im direkten Anschluss daran werden auch den Fans endlich die ersten Neuzugänge des Teams präsentiert. Der Dauerkartenverkauf, der sicherlich auch die eine oder andere positive Überraschung für die Fans bereithält, wird aller Voraussicht nach in der kommenden Woche beginnen.






























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